Hohlglasveredelungs- und -verarbeitungsindustrie

Tarifverhandlung vertagt

Am 19. März fand die 1. Tarifverhandlung für die Beschäftigten in der Hohlglasveredelungs- und -verarbeitungsindustrie in Frankfurt statt. Die IG BCE hat das Angebot der Arbeitgeber abgelehnt.

21.03.2018
Artikel bewerten
Danke für die Bewertung
Ihre bereits abgegebene Bewertung wurde aktualisiert.
Schlagworte

Die Unternehmen laufen stabil und es werden solide Gewinne erwirtschaftet. Diese Tatsache wurde von der Arbeitgeberseite grundsätzlich bestätigt. Allerdings weisen die Arbeitgeber auf wirtschaftlich schwache Mitgliedsunternehmen hin.

In Anbetracht der guten wirtschaftlichen Situation der Branche machten die Arbeitgeber ein mageres Angebot:

  • 2,2 Prozent Tabellenerhöhung ab 1. April 2018 bis 31. Mai 2019
  • 2,0 Prozent Tabellenerhöhung ab 1. Juni 2019 bis 31. Mai 2020
  • 45 Euro monatliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen ab 1. April 2018 bis 31. Mai 2020
  • 0,0 Prozent Erhöhung Nachtschichtzulage

Dieses Angebot honoriert nicht die gute, ertragreiche Arbeitsleistung der Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag und teilweise in der Nacht für den Unternehmenserfolg arbeiten.

Daher lehnte die Tarifkommission dieses Angebot ab. Die nächste Tarifverhandlung findet am 17. April statt.

Nach oben